Handlaserschweißen
Handlaserschweißen ist eine weitere in den letzten Jahren aufkommende Schweißtechnologie. Ihr technisches Prinzip beruht darauf, die Materialoberfläche mit einem Hochenergielaser zu bestrahlen und so Material und Schweißdraht schnell aufzuschmelzen, um den Schweißeffekt zu erzielen. Im Vergleich zum herkömmlichen Laserschweißen ist das Handlaserschweißen flexibler einsetzbar, bietet mehr Anwendungsszenarien und ist leichter zu erlernen. Es findet bereits breite Anwendung in verschiedenen Bereichen.
Ausrüstungsstruktur
Das handgeführte Laserschweißgerät besteht im Wesentlichen aus einem Laser, einem Schweißkopf, einer Steuereinheit, einem Drahtvorschubgerät, einem Kühler, einem Netzteil und weiteren Bauteilen. Dazu gehören:
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Laser
Ein Lasergerät erzeugt Laserstrahlung und ist ein Kernbestandteil eines handgeführten Laserschweißgeräts. Aufgrund der Größe und Tragbarkeit solcher Geräte ist die Laserleistung üblicherweise nicht besonders hoch und liegt in der Regel zwischen 1000 und 2000 W. Da beim Schweißen Metalle bearbeitet werden, kommt meist ein Faserlaser zum Einsatz, der sich besonders gut für Metalle eignet.
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Schweißkopf
Der Teil zur Lichterzeugung und Drahtzufuhr besteht aus einem Handgriff, einem Reflektor, einem Schweißdrahtkanal und einer Düse. Je nach den Anforderungen der Bearbeitungstechnologie kann der Schweißkopf mit verschiedenen Düsen ausgestattet werden, um sich an unterschiedliche Bearbeitungsumgebungen anzupassen. Der verstellbare Schweißkopf ermöglicht das Schweißen schwer zugänglicher Ecken, Kanten und feiner Nähte. Die meisten Laserschweißgeräte verfügen zudem über eine Schneidfunktion. Auch hier muss lediglich die Düse oder der Schweißkopf ausgetauscht werden.
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Steuerkarte
Auch bekannt als Handschweißsteuerungssystem oder Handschweißsteuerkarte. Aufgrund seiner kastenförmigen Gestalt wird es von Anwendern üblicherweise als Steuerkarte bezeichnet. Der größte Unterschied zwischen dem Handlaserschweißsteuerungssystem und dem herkömmlichen Schweißen besteht in seinem intelligenten Steuerungssystem. Über dieses System können Bediener verschiedene Parameter wie Laserleistung, Fokus und Schwenkrichtung einstellen. Nach der Konfiguration können sie mit dem Schweißvorgang beginnen. Selbst unerfahrene oder wenig erfahrene Bediener können problemlos damit arbeiten.
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Drahtvorschubgerät
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Gerät zum Transport von Schweißdraht. Die Drahtvorschubgeschwindigkeit muss entsprechend der Leistung und der Schweißgeschwindigkeit angepasst werden. Eine zu hohe oder zu niedrige Geschwindigkeit beeinträchtigt die Schweißnahtqualität und das Aussehen.
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Kühler
Das handgeführte Laserschweißen erfolgt im Wesentlichen mit zwei Methoden: Luft- und Wasserkühlung. Aktuell ist die Wasserkühlung die gängigste Lösung auf dem Markt. Bei der Wasserkühlung muss das Kühlwasser regelmäßig überprüft und ausgetauscht werden, um Verunreinigungen im Wassertank zu vermeiden. Die luftgekühlte handgeführte Laserschweißmaschine ist eine neue Technologie, die sich in den letzten zwei Jahren entwickelt hat. Ihr Hauptvorteil liegt in der Integration von Luftkühlungssystem und Gehäuse. Dadurch ist die gesamte Maschine kompakt und mobil. Sie lässt sich von Hand transportieren und eignet sich ideal für den Außeneinsatz.
Veröffentlichungsdatum: 22. Januar 2025