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Wie wählt man das Gas für eine Faserlaserschneidmaschine aus?

Als gängiges Bearbeitungsverfahren in der modernen Fertigungsindustrie bricht die Laserschneidmaschine mit den traditionellen Bearbeitungsmethoden und findet mit ihrem neuen Schneidverfahren, insbesondere die Faserlaserschneidmaschine, breite Anwendung in verschiedenen Branchen.

Anwender von Faserlaserschneidmaschinen wissen, dass diese im Schneidprozess ein Hilfsgas benötigen. Daher beschäftigt viele Menschen das Thema „Gas“ besonders.

Heute werde ich Ihnen das Gas vorstellen, das beim Faserlaserschneiden verwendet wird.

Warum muss während der Verarbeitung Hilfsgas hinzugefügt werden?

Bevor wir uns mit der Auswahl des Hilfsgases befassen, müssen wir zunächst dessen Zweck und Funktion verstehen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Hilfsgas entfernt nicht nur die Schlacke im Koaxialspalt, sondern kühlt auch die Oberfläche des Werkstücks, reduziert die Wärmeeinflusszone, kühlt die Fokussierlinse und verhindert, dass Rauch in den Linsensitz eindringt, die Linse verunreinigt und zu deren Überhitzung führt. Darüber hinaus schützen einige Schneidgase das Grundmaterial. Die Wahl von Gasdruck und -art hat großen Einfluss auf den Schneidprozess. Die Art des Hilfsgases wirkt sich wiederum auf die Schneidleistung aus, beispielsweise auf Schnittgeschwindigkeit und Schnitttiefe.

Zu den in Laserschneidmaschinen einsetzbaren Hilfsgasen zählen hauptsächlich Luft, Stickstoff, Sauerstoff und Argon. Im Folgenden erläutert Huazu Laser die Verwendungsmöglichkeiten und Eigenschaften verschiedener Hilfsgase.
1. Luft
Luft kann direkt von einem Kompressor bereitgestellt werden und ist daher im Vergleich zu anderen Gasen sehr günstig. Obwohl Luft etwa 20 % Sauerstoff enthält, ist ihre Schneidleistung deutlich geringer als die von Sauerstoff und ähnelt der von Stickstoff. Auf der Schnittfläche bildet sich ein dünner Oxidfilm, der jedoch das Ablösen der Beschichtung verhindert. Die Schnittfläche ist gelb.
Die wichtigsten anwendbaren Werkstoffe sind Aluminium, Aluminiumlegierungen, Edelstahl, Kupfer, Messing, galvanisiertes Stahlblech, Nichtmetalle usw. Wenn jedoch hohe Qualitätsanforderungen an das Schneidprodukt gestellt werden, sind Aluminium, Aluminiumlegierungen, Edelstahl usw. für die Bearbeitung an der Luft nicht geeignet, da die Luft das Grundmaterial oxidieren würde.

2. Stickstoff
Beim Schneiden mancher Metalle bildet sich durch Sauerstoff eine Oxidschicht auf der Schnittfläche. Durch die Verwendung von Stickstoff kann die Bildung dieser Oxidschicht ohne Oxidation verhindert werden. Dadurch erhält das Werkstück die Eigenschaften, direkt schweißbar und anwendbar zu sein und eine hohe Korrosionsbeständigkeit zu erzielen. Die Schnittfläche ist weiß.
Als Hauptmaterialien für die Plattenherstellung eignen sich Edelstahl, galvanisierter Stahl, Messing, Aluminium, Aluminiumlegierungen usw.

3. Sauerstoff
Hauptsächlich verwendet zum Laserschneiden von Kohlenstoffstahl. Die Nutzung der Sauerstoffreaktionswärme steigert die Schneidleistung erheblich, der entstehende Oxidfilm erhöht jedoch den Absorptionsgrad des Laserstrahls im reflektierenden Material. Die Schnittfläche ist schwarz oder dunkelgelb.
Hauptsächlich anwendbar auf Walzstahl, Walzstahl für Schweißkonstruktionen, Kohlenstoffstahl für mechanische Konstruktionen, hochfeste Bleche, Werkzeugbleche, Edelstahl, galvanisierten Stahl, Kupfer, Kupferlegierungen usw.

4. Argon
Argon ist ein Edelgas. Es wird beim Laserschneiden eingesetzt, um Oxidation und Nitridierung zu verhindern. Auch beim Schweißen findet es Verwendung. Im Vergleich zu anderen Prozessgasen ist es teuer und erhöht die Kosten entsprechend. Die Schnittfläche ist weiß.
Die wichtigsten Werkstoffe sind Titan, Titanlegierungen usw.

Im oben genannten Bereich können viele Gase universell eingesetzt werden. Entscheidend ist die Berücksichtigung der Schneidkosten und der Produktanforderungen. Beispielsweise kann beim Schneiden von Edelstahl, wenn die Qualität oder Oberflächenbeschaffenheit des Produkts nicht sehr hoch ist – etwa weil das Werkstück lackiert oder anderweitig bearbeitet werden muss –, Luft als Schneidgas verwendet werden, was die Kosten erheblich senkt. Handelt es sich beim Schneidprodukt um ein Endprodukt ohne weitere Bearbeitungsschritte, ist der Einsatz eines Schutzgases erforderlich, wie es beispielsweise bei Prozessprodukten der Fall ist. Daher ist es beim Schneiden und Stanzen unerlässlich, das Gas entsprechend den Produkteigenschaften auszuwählen.


Veröffentlichungsdatum: 27. September 2024
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